Teldafax-Insolvenz: Inkasso des Insolvenzverwalters gegen geschädigte Kunden über 80 Mio. Euro

Teldafax InsolvenzEin Insolvenzverfahren hat für Geschäftspartner und Kunden ganz erhebliche Folgen: Sie bleiben meist auf ihren Forderungen sitzen, nachdem sie zur Insolvenztabelle angemeldet wurden und Jahre später das Verfahren abgeschlossen wird. Die Profiteure sind die Insolvenzverwalter, die je nach Höhe der Insolvenzmasse und über ihre Prozessabteilungen Kasse machen.

Wenig überraschend zeigte sich auch im Teldafax-Insolvenzverfahren schnell, dass die rund 750 000 Teldafax-Gläubiger voraussichtlich nichts vom Insolvenzverfahren haben werden. Im Gegenteil: nach mir bekannt gewordenen Fällen sowie nach Berichten von der Süddeutschen Zeitung (www.sueddeutsche.de) sowie des Hamburger Tageblatt (www.abendblatt.de) fordert jetzt der Insolvenzverwalter Bähr über Creditreform als Inkassounternehmen von vielen der (eigentlich selbst forderungsberechtigten) Gläubiger noch Geld. Insgesamt sollen jetzt Forderungen gegen Stromkunden über insgesamt 80 Millionen Euro eingetrieben werden. Die Hintergründe sind de jure dubios und das Unterfangen, von den betroffenen Kunden, die ihre Vorauszahlungen verloren haben, ohne Verrechnung Forderungen einzutreiben, de facto unerträglich: Das Insolvenzverfahren, das dem vornehmlichen Ziel dient, die Gläubiger durch Einsatz der Figur Insolvenzverwalter gleichmäßig zu befriedigen, gerät offenbar zu einem Massen-Inkasso, das über zu führende Prozesse hohe Gebühren für die zumeist im Hause des Verwalters beauftragten Prozessanwälte sowie für eingeschaltete Inkassounternehmen einbringt und sich gegen einen Kreis der von der Insolvenz geschädigten Kunden richtet, deren Befriedigung das Insolvenzverfahren zu dienen eigentlich bestimmt ist.

Es ist dringend geraten, die vom Insolvenzverwalter bzw. über Creditreform geltend gemachten Forderungen bei den Verbraucherzentralen oder anwaltlich prüfen zu lassen und dann vorsorglich fristgerecht Widerspruch gegen Mahnbescheide zu erheben bzw. anwaltlich erheben zu lassen.
Zu prüfen sind die Frage der Anspruchsberechtigung (es waren auf Seiten Teldafax verschiedene Gesellschaften eingeschaltet), der vertraglichen Regelung zu den jeweiligen Forderungen, Abtretungen und insolvenzrechtliche Vorschriften zum Aufrechnungsverbot. Wahrscheinlich ist, dass in einigen Fällen die von der vom Verwalter vertretenen “Teldafax Services” geltend gemachten Forderungen nicht wirksam an diese abgetreten worden sind; dies wird jeweils im Einzelfall zu prüfen sein.
Über die Entwicklungen werde ich natürlich weiter berichten; Betroffene können hier ihre Erfahrungen gerne über die Kommentarfunktion teilen.

Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kontaktanfragen?

25 Kommentare to “Teldafax-Insolvenz: Inkasso des Insolvenzverwalters gegen geschädigte Kunden über 80 Mio. Euro”

  1. Axel KEck says:

    Hallo,
    habe genau das Problem mit Teldafax.
    Bin im April gekündigt worden und hatte dieses Jahr genau 2 Monate bei Teldafax und 200 Euro im Vorraus Sonderzahlung bezahlt.
    Eine Abrechnung gibt es bisher nicht und wird es wohl nicht mehr geben.
    Creditreform zieht aus einem älteren Vertrag noch einen Restbetrag von 35,- Euro aus der SR von 2008 jetzt bei mir ein und droht mit Mahnbescheid.
    Was kann man hier tun, wenn man einerseits geschädigt ist ca 100,- Euro für 2011 und noch 35,- Euro zu zahlen hat für 2008 ?

    Mit freundlichen Grüßen
    A. Keck

  2. Oliver Syren, Rechtsanwalt (Wirtschaftsrecht & Insolvenzrecht), Hamburg says:

    …das ist in Ihrem Einzelfall zu prüfen – zunächst ist fraglich, mit wem Sie den Vertrag (die Verträge) geschlossen haben und ggf. ob wirksam auf Seiten der Teldafax-Gesellschaften abgetreten wurde. Wenn dies wiederum der Fall wäre, kann u. U. dennoch eine Aufrechnung gegenüber dem neuen Gläubiger wirksam erfolgt sein, wobei hierbei allgemein zivilrechtliche sowie insolvenzrechtliche Regelungen maßgeblich sind. Rechtsrat unter Prüfung Ihres Falles anhand Ihrer Unterlagen ist daher sinnvoll.

  3. Chris says:

    Hallo,
    heute kam gleich 2x Post dieser Creditreform. Ich war für ca. 8 Monate Gas-Kunde und wurde von der Netzgesellschaft schriftlich aufgefordert, meinen Gaslieferanten zu wechseln, da TeldaFax kein Gas mehr liefern kann. Dies habe ich dann auch gemacht und jegliche Zahlung an Teldafax postum eingestellt. Zudem habe ich Teldafax ein Schreiben geschickt in dem ich sicherheitshalber außerordentlich kündigte (natürlich habe ich nie etwas zurück erhalten).

    Nun kam einmal von Creditreform ein Schreiben über ein Guthaben von gut 40 Euro, dass ich mittels ausgefülltem Formblatt erhalten könne und zum anderen ein weiteres Schreiben über ausstehende Forderungen von Teldafax an mich i.H.v. über 350 Euro. Auf beiden Schreiben ist nicht ersichtlich wie sich das ganze zusammensetzt oder aufrechnet. Natürlich wird bei der der Forderung gleich mit Mahnbescheid gedroht.
    Telefonsich bei Creditreform zu erreichen ist natürlich auch niemand. Nach 2x Warteschleife von 15 Minuten schmeisst man einen aus der Leitung. Eine Email ist angegeben, aber hier kann ich doch auch nichts erwarten, oder?
    Jetzt habe ich 2 Möglichkeiten: Zahlen und keine Scherereien oder Widerspruch und mal abwarten…was meinen Sie? Ich habe leider keine Rechtsschutzversicherung. Grüße aus Berlin, Chris

  4. Oliver Gothe-Syren, Rechtsanwalt (Wirtschaftsrecht & Insolvenzrecht), Hamburg says:

    …auch in Ihrem Fall ist das anhand der Vorgänge/Verträge zu prüfen, mit wem Sie die Verträge geschlossen haben und ggf. ob wirksam auf Seiten der Teldafax-Gesellschaften abgetreten wurde. Wenn dies der Fall ist, kann u. U. dennoch eine Aufrechnung wirksam sein, wobei hierbei allgemein zivilrechtliche sowie insolvenzrechtliche Regelungen maßgeblich sind. Rechtsrat unter Prüfung Ihres Falles anhand Ihrer Unterlagen ist daher sinnvoll.

  5. Klaus Fuchs Reutlingen says:

    Ich habe am 19.11.2007 über Verivox Heidelberg einen Stromliefewrvertrag mit der TelDaFax Energiy mit vierteljährlicher Zahlung abgeschlossen. Vierteljährlicher Abschlag 163,- EURO.
    2010 machte die Teldafax-Energy mir ein Angebot über das Treuepaket, das eine Vorasuszahlung für 12 Monate in Höhe von 600,- EURO vorsah und ab 1.3.2011 in Kraft treten sollte.
    Am 19.8.2010 erhielt ich die Bestätigung von Teldafax-Services mit der Aufforderung 600,- EURO zu zahlen. In der Bestätigung war ausdrücklich folgender Satz enthalten:
    “Alle übrigen Vertragkonditionen aus Ihrem bestehenden Stromlieferungsvertrag bleiben von diesem Zukauf unberührt. ” Also galten für mich die vertrasglichen Pflichten mit Teldafax-Energy und nicht neue Vertragsbestimmungen mit Teldafx-Services.
    Daraufhin habe ich die 600,- EURO an Teldafax überwiesen.
    Nachdem ich dann, im Anschluss an die Insolvenz, meine Forderung von Rückzahlung der 600,- EURO an den Insolvenzverwalter geschickt hatte, teilte dieser mir mit, ich habe
    bei Teldafx-Services eine offene Rechnung und solle sofort 25,43 EURO überweisen.
    Daraufhin habe ich dem Insolvenzverwalter mitgeteilt, dass er diese angebliche Forderung von meiner Vorauszahlung abziehen solle.Am 15.3.2012 erhielt ich nun eine Mahnung von accredis-Inkasso-Büro sofort die offene Rechnung plus 5,- EURO Mahngebühr zu zahlen. Im Falle der Nichtzahlung wird mit weiteren Kosten gedroht.
    Ich wende mich in dcieser Sache an die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und die Schlichtungsstelle in Berlin
    Klaus Fuchs Reutlingen

  6. Axel Scheidt says:

    Hallo, ich habe exakt den gleichen Fall
    Ich habe 2010 bei “Teldafax Energie ”
    “ein 4000 kW Strompaket
    für pauschal 600 € gekauft.
    Die Vertragsmodalitäten sind genau wie bei
    Herrn Fuchs aus Reutlingen.
    Ich habe bis heute keine bezugsorientierte
    Abrechnung über die angeblichen Forderungen
    von “Teldafax Services” erhalten zumal ein Zuständigkeitswechsel
    Zu keiner Zeit kommuniziert wurde.
    Wann wird der Verbraucherschutz diesem
    mit Vorsatz betriebenem Betrug endlich ein ein Ende setzen.
    Bitte schreibt um eine Lobby aufzubauen !
    axel.scheidt@gasmbh.de
    T
    Ich wittere Betrug und Frage mich
    wann der Verbraucherschutz endlich
    eingreift.

  7. michael says:

    Ich streite mich auch schon länger mit dem herrn bähr und jetzt mit der creditreform rum. ich war schon länger bei teldafax und hatte 2010 ein guthaben über ca. 300 euro, wurde mir aber nie ausbezahlt. 2010 hatte mir teldafax 800.- abgebucht obwohl ich einen vertrag ohne vorkasse hatte, ich hatte dann die 800 euro per rücklastschrift mir zurückgeholt! eine woche später hatte mir teldafax auch nochmal die 800 zurücküberwiesen. ich habe diese behalten und wollte schriftlich eine guthabenverrechnung. die haben sich leider nie darauf gemeldet.
    jetzt will die creditreform das geld zurück, ich will aber das guthaben aus 2010 damit verrechnen wo teldafax noch nicht insolvent war. ist das möglich??

  8. Melina says:

    Mich beruhigt gerade das ich nicht die Einzige bin die sich mit dem Insolvenzverwaltern von Teldafax rumstreitet. Ich habe ebenfalls sofort nach Bekannt werden den Gasanbieter gewechselt und habe die Zahlungen an Teldafax eingestellt. Nun haben Sie mir nie wieder eine Rechnung zukommen lassen und bahaupten ich würde Ihnen noch 400 € schulden. Auf Nachfragen einer Rechnung voraus sich diese Forderung zusammensetzt habe ich dann irgendwann Post der Creditreform bekommen aber die Rechnung immernoch nicht. Ich finde das alles sehr merkwürdig und bin nicht bereit die Zahlung einfach zu tätigen.
    Ich hab aber gleichzeitig Angst das mir jemand mit einem Mahnverfahren droht. Bin da etwas überfragt

  9. Michael says:

    Ich habe morgen einen Termin mit einem Anwalt.

    Meiner Meinung nach darf ich meine Vorauszahlung für ein Stompaket, das am 01.07.2011 zu laufen hätte begonnen, mit meinen Rücklastschriften aus dem damals laufenden Vertrag mit Teldafax verrechnen. Der Insolvenzwerwalter sieht das anders…

    Ich habe auch bereits die Verbraucherzentrale Bayern angeschrieben. Die geben mir grundsätzlich recht, aber ist die Rechtslage nicht eindeutig.

    Ich muss mich wohl von Teldafax verklagen lassen und vor Gericht gehen.

    Was mich wundert ist, dass noch kein anderer Teldafax-Kunde vom Inkkassobüro einen Mahnbescheid bekommen hat und dagegen vorgegangen ist.

    Oder gibt es diese Fälle? Wie war das Ergebnis?

  10. Walter says:

    Habe gegen Herrn Dr. Biner Bähr ein Strafermittlungsverfahren beantragt, wegen versuchten Betruges und Nötigung zur Zahlung einer konstruierten Forderung.

    Das Ermittlungsverfahren wird bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf geführt unter dem Aktenzeichen 20 Js 4094/12.

  11. Daniel says:

    Bei mir das selbe wie bei Michael. hab auf anraten der vz berlin den musterbrief geschickt. ergebnis bisher offen.
    hab zwar auch nen brief von dem inkasso büro gekommen aber nach meinem einspruch bisher keine antwort.

  12. Thomas says:

    Hallo, bei uns geht es jetzt schon seit 6 Monaten das die Creditreform von uns Geld eintreiben will trotz Einspruch. Nun haben Sie uns nochmal 117€ Anwaltskosten auf ihre Forderung gepackt. Wir haben Einspruch eingelegt aber keine Antwort bekommen. Wir haben damals einen Vertrag mit TELDAFAX Energie abgeschlossen und nun fordert TELDAFAX Service das Geld von uns was laut der Verbraucherzentrale nicht RECHTMÄßIG ist. Wir haben keinen Veertrag mit TELDAFAX Service abgeschlossen.
    Werde Morgen einen Anwalt einschalten da die Aufschläge sehr Hoch sind die Die Creditreform haben möchte.
    Wir haben damals rechtzeitig gekündigt und die Forderungen sind nicht gerechtfertigt.
    Von uns wollen Sie 862,93€ haben darin sind enthalten 26 € Spesen des Gläubigers , 3,95€ Zinsen , 117€ Verzugskosten und 715,98 € Hauptforderung.
    Mal sehen wie das ENDET

  13. Nadine says:

    Hallo, bei uns geht das auch seit November 2011, wo uns der Herr Dr. Bähr zwei Schreiben geschickt hat. Ein Schreiben betrifft die TelDaFax Energy, wo wir ein Guthaben von 30.00 Euro haben und ein Schreiben Teldafax services, wo wir 3230,00 Euro zahlen sollen. Er schickte uns eine Verbrauchsrechnung aus der hervorgeht das wir 1800 Euro nachzahlen sollen. Eine Jahresrechnung von Teldafax haben wir erhalten und immer alles bezahlt was gefordert wurde. Dann schickte er irgendwelche Kontoauszüge aus denen keiner schlau wird und behauptet wir sind noch 3230,00 Euro schuldig. Wir haben Widerspruch eingelegt und dann Kontoauszüge hingeschickt aus denen hervorgeht, dass wir immer gezahlt haben. Jahresrechnungen haben wir kopiert und die stimmen mit dem was wir gezahlt haben überein. Nach unserem Widerspruch kam ca.7 Monate später ein Schreiben von der Creditreform das wir den Betrag überweisen sollen. Wir legten wieder Widerspruch ein und schickten alles mit. Nur eine Woche später haben Sie alles angeblich geprüft und sind nach wie vor der Meinung wir müssen zahlen und plötzlich nicht mehr 3230,00Euro , sonder 3517,00 Euro. Dann habe ich ein wenig im Internet geschaut und einige Berichte zum Thema gefunden unter anderem den Musterbrief. Den habe ich jetzt hingeschickt. Mal sehen was jetzt kommt.

  14. Britta Wagner says:

    Wie schön dass ich dieses Forum gefunden habe! Ich brauche jetzt auch Unterstützung. In Kurzform: November 2010 Versuch, Stromanbieter zu wechseln (Verivox sei dank zu Teldafax), Vorauszahlung von 640,-. Teldafax verspricht, meinem alten Anbieter zu kündigen, was nicht passiert, Wechseln später nicht mehr möglich, Teldafax storniert den Vertrag und verspricht mir, die Vorauszahlung zurückzuüberweisen. Nichts passiert. Habe dann per Online-Mahnverfahren (danke ans andere Forum!) das Geld einen Tag vor Pfingsten zurückbekommen!!! Die Freude währte fast ein Jahr, dann Post von Herrn Bähr, ich hätte das Geld zurückzuzahlen, da im Monat vor der Insolvenz nichts aus der Konkursmasse entfernt werden dürfte, inklusive Zinsen gleich 834,-!!!!!!!!!!! Habe sofort Widerspruch eingelegt, keine Reaktion aus Düsseldorf, dafür jetzt Mahbescheid vom Amtsgericht Hagen, jetzt fast 1000,- Forderung wegen Gebühren, Zinsen usw. Ich habe den Mega-Hals. Was kann ich tun? Es ist doch mein Geld, ich habe nie eine Leistung von Teldafax erhalten, es war nur eine Vorauszahlung! Vielen Dank, bin echt verzweifelt.

  15. Oliver Gothe-Syren, Rechtsanwalt (Wirtschaftsrecht & Insolvenzrecht), Anwalt Hamburg says:

    Offenbar spricht man von Seiten der Insolvenzverwaltung das Instrument der “Insolvenzanfechtung” an – wenn dem Gläubiger der Geldbetrag zustand, kann jedoch nur bei Kenntnis der Zahlungsunfähigkeit/Insolvenz angefochten werden. Es könnten jedoch auch andere Anspruchsgrundlage/Rechtsfragen angesprochen sein. Sie und alle anderen Betroffenen, sollten Rechtsrat einholen. Am besten wenden Sie sich an einen insolvenzrechtlich erfahrenen Anwalt – da ein Prozess bevorstehen kann, ist es sinnvoll, in Ihrem Bezirk einen Rechtsanwalt aufzusuchen.

  16. R. HIldebrandt says:

    Was hier seitens der Politik und des Gesetzgebers geduldet und rechtlich tolleriert wird, ist unfassbar! Ein Insolvenzrecht besteht, das seitens des Gesetzgebers viel Spielraum, Schlupflöcher leider im Sinne auch von verdeckten Firmengeflechten duldet und teilweise erfolgreich bedient. Hier im Falle der TelDaFax- einfach im Netz sich informieren! Leider wird wohlweisslich übersehen, dass insolvenzbehafteten Firmen ihre Negativbilanzen und auch berechtigten Gläubiger mit dem kleinen Geld der ehemaligen Kundschaft ausgleichen (wollen).
    Auch ich werde seit Ende 2011 massiv von Creditreform mit Zahlungsaufforderungen und zusätzlichen Gebühren und Spesen (wofür? Brötchen und Kaffee für wen…?) genötigt. Die Gebühren der Inkassos sind überzogen und frei erfunden- das haben schon div. Rechtsbeistände ermittelt, veröffentlicht und den Verbraucherzentralen gemeldet. Das letztes Pampflet der Creditreform von HEUTE!!!, war eine Anfrage, warum ich mich nicht mehr melde, nicht auf Ihre Forderungen reagiere und sie boten mir an, alles mit Ihnen in einer Ratenzahlung zu vereinbaren. Man wolle mir entgegen kommen, Feine Geste, was? Anscheind ist den lt. “Frontal21″ gezeigten, rekrutierten 40- Mann Ersatzbesatzung zur Versendung und Bearbeitung der Post an die ehem. TelDaFax- Kunden entgangen, dass ich sofort per Einschreiben der 1. Forderung der Creditreform (TelDaFax- Services) schon Ende 2011 widersprach. Ja, wer des lesens mächtig ist, ist klar im Vorteil. Nur wenn ca. 250.000 Breife der ehem. Kundschaft ein halbes Jahr ungeöffnet in den Superbüros der TelDaFax ungeöffnet sich stapelten, kann die Creditreform das ja nicht wissen. Das ist aber nicht mein Ding! Eindeutig ist hier alles von meiner Seite erledigt, ich muss mich nicht rechtfertigen und die Drohpost weiter beantworten. Handeln Sie ebenso.
    Als Gaskunde hatte ich alle Abschläge seit 2010 immer pünktlich gezahlt. Eine Jahresabrechnung gab es zum Jahresende 2010 nicht, auch zum Insolvenzbeginn für 2011 nicht, schon dann (Ende 2010) hätte man (ich) bei gestiegenen Preisen als preisewusster Energie- Checker sich um einen anderen Anbieter gekümmert. Sichrlich haben alle Energiekunden diese Gedanken. Nachträglich eine Schlussrechnung mit enormen Nachzahlunngen einzufordern ist schon sittenwidrig. Auch das würde einen Richter im Mahnverfahrens- Prozess sichrlich beindrucken. Im Gegenteil, die TelDaFax schickten mir zu Beginn 2011 noch ein Guthaben von 30,00€ und erklärten schriftlich, dass sie weiterhin günstig Gas anbieten können und die Preise für die Gaslieferung stabil bleiben würden….Haha! … Nach der Pleite dieses dubiosen, firmenvernetzten Unternehmens, welches nachweislich durch Ermittlungen des Fiskus schon 2009 hätte Insolvenz anmelden müssen, erhielt ich Ende 2011 die besagte konstruierte Schlussrechnung der TelDaFax- Services mt der Aufforderung unter Strafandrohung und Schufa- Eintrag einen Betrag von fast 1000,00€ zu zahlen- na das, was wir alle schon kennen. Lassen Sie sich nicht mit einem Schufa- Eintrag drohen, Sie haben kein Recht dazu und eine Daten weitergabe habe ich unter Strafanzeige der Creditreform schriftlich untersagt. Lassen Sie sich nicht durch die aufgeblähten Drohschreiben der Creditreform einschüchtern! Hier noch soviel: In 1.1. der AGB der TelDaFax Marketing ist der Vertragspartner die TelDaFax- Marketing,…”nachfolgend TelDaFax genannt….” und NICHT die TelDaFax Services! Auch existiert namentlich KEINE Abtretungsklauses an dies Firma! Einen Vertrag mit der TelDaFax- Services habe ich nie geschlossen und auch durch keine Unterschrift besiegelt. Eine Abtretungsklausel für die TelDaFax- Services existiert lt. AGB NICHT. Lesen Sie die AGB´s durch, dann sehen Sie selbst…;) Hinzu kommt für den Verbraucher, dass einem Richter, der ein Mahnbescheid dann beurteilen muss nichts weiter übrig bleibt, als die Firmengeflechte und die vorsätzlichen Machenschaften der einschlägig mit dem Makel der Insolvenzverschleppung behafteten TelDaFax- Firmenen im allgemeinen bewerten muss und sicherlich zum Schluss kommt, dass DAS momentan eine gewaltige Aufgabe sein wird. Der Richter muss erst einmal gefunden werden und ob der sich im Namen von DelDaFax- Servisses mit der Creditreform einen “guten” Namen erstreiten möchte, ist schon recht zweifelhaft- eine Mamutaufgabe! Schon jetzt ist nicht bekannt geworden, dass sich irgendein Richter in einem Mahnverfahren gegen einen ehemaligen TelDaFax- Kunden im Sinne der Creditreform oder der TelDaFax- Services verwendet hatte?! Ist schon ein Urteil gefallen oder bekannt geworden? Hätte da gern schon mal eine Information und eine Beschreibung, Bewertung dazu. Wem hier was bekannt ist, der sollte doch im Sinne aller hier auch seine Erfahrungen und Informationen mitteilen. Die Verbraucherzentralen raten einschlägig alle, dass keinesfalls vorschnell an die Creditreform u.ä. gezahlt werden soll. Ganz eindeutig dazu positioniert sich heirzu die VZ NRW. Um so mehr wir sind und gegen diese Machenschaften und Einschüchterung der zahlenden Energiekunden vorgehen und publizieren, um so besser ist der Erfolg im Sinne des Rechtes aller 750.000 ehem. TDF- Kunden. Die Kunden, die Hr. Dr. B. Bähr in seinem Insolvenzverwaltungsauftrag mit den Inkassos “bearbeitet”, müssen erstmal verklagt werden- eine gewaltige Aufgabe! Flattert, der Mahnbescheid ins Haus, das Kreuzl im Kästchen “Widerspruch” setzen und per Einschreiben mit Rückantwort absenden. Es ist trotzdem ratsam, einen vertrauten Rechtsbeistand aufzusuchen und Rat für eine weitere sichere Strategie einzuholen. Ein Besuch in der zust. Verbraucherzentrale ist ebenso sinnvoll. Die wissen meistens schon bescheid über den ganzen “Schlamassel” Einige VZ-en haben auch seit Ende 2011 kostenlose Hotlines eigens für die von TelDaFax- Servisses und Credirreform genötigten Kunden bereit gestellt.

  17. mic steinmann says:

    Hallo,
    ja nach Monaten gibts hier wieder mal einen Brief zur Sache TelDaFax … Offensichtlich gibts auch ein neues Inkassobüro und wieder kommt eine Forderung auf uns zu von EUR 900,-. Wie oben bei vielen beschrieben, so geht es uns leider auch.
    Wir haben eine Jahresvorauszahlung für unsere beiden Stromverträge gemacht. 2 Monate später gabs kein TelDaFax mehr und weder von der TelDaFax Service noch von der Energy wurde “Strom” geliefert.
    Auch wurde in keinster Weise ein “Firmenwechsel” oder Namenswechsel kommuniziert, aber unsere Daten wurden flott übernommen! Unglaublich. Das stinkt förmlich nach Betrug. Da wir jetzt Monate hin und her schreiben und sich der gute Dr. Bähr ja nie mal meldet, habe ich heute bei der Verbraucherschutzzentrale in Rosenheim mein Leid geklagt.
    Das Ergebnis: erschütternd!
    Die Dame war sehr nett, erklärte mir aber Sie haben da kein Kompetenz und ich solle mich direkt an einen Rechtsanwalt wenden. JEtzt frage ich mich, warum gibt es so eine Stelle überhaupt?? Was machen die dort ?
    Da ich, wie schon vermutet, nicht die einzige Geschädigte bin, frage ich mich ob nich eine Sammelklage mehr Sinn hätte, als wenn jeder einzelne zum RA rennt …
    Würde mich freuen, wenn es ein paar Feedbacks Eurerseits gibt, was ihr gemacht habt etc. …. Ich habe nicht Lust Strom doppelt zu zahlen, den ich nie erhalten habe …

  18. Dieter says:

    Hallo,

    hier ist ein interessanter Beitrag von Frontal 21 zu diesem Thema.

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1550360/TelDaFax-Kunden-zahlen-weiter-drauf

    Ich habe auch das Problem das der Insolvenzverwalter trotz Guthaben noch eine Nachzahlung haben will. Wie man in dem Beitrag sieht geht es dem Bähr ja nur um seine eigene Kohle die er mit jedem eingetriebenen Euro mehr wird. Da sollte man direkt überlegen ob man gegen ihn ein Strafanzeige wegen der von Rechtsanwältin Barbara Brenner erhobenen Vorwürfe aufgibt.

  19. R. Hildebrandt says:

    Hello,

    die Aroganz der Verfechter von TeDaFax & Co. geben sich sichtlich viel Mühe, im Rahmen der in Deutschland bestehenden Gesetze zum Thema Insolvenz / Insolvenzverwaltung weiterhin die ehemaligen Kunden zu schröpfen. Natürlich, wenn man gut selbst daran verdient, ist das schon legitim. Mir kann keiner erzählen, dass Herr B. mit seinem Pressesprecher in ihrem innersten Ego das gut heissen! Nie!!! Ich wünsche mir, dass die Politik schnell und komromisslos Massnahmen zum Schutz der Verbraucher und ihrer Bürger und Wähler unternimmt. Das geht mir leider viel zu langsam. Ist die Politik nicht mehr in der Lage, hier Konsequenzen durchzusetzen? Wirtschaftsprofessoren sind doch hier die besten Berater ….Offensichtlich ist doch der Molloch von TelDaFax & Co. und ihren Interessensvertretern! Die Ankündigungen, wie im Beitrag (Link) dargestellt, wäre doch´der Anlass, eine gute Sammelklage zu initiieren, oder?!

    Nochmal die Frage, die schon oft gestellt wurde: Hat denn schon jemand vor Gericht einen Mahnbescheid ausgefochten? Wenn ja, mit welchem Ergebnis?

  20. R.Jacobi says:

    Es ist unglaublich mit welchen Machenschaften hier Geld eingetrieben werden soll. Mir ist es wie vielen anderen hier ergangen . Mit einer undurchsichtbaren Rechnung will man von mir auf einmal noch eine Foderung von 440,42 € eintreiben. Exakt dieser Betrag wurde von mir bei einer Nachzahlung 1 Jahr vor der Insovenz beglichen . Alles dies habe ich dem Inkassobüro mit einem Einspruch und entsprechender Belegen am 17.12.2011mitgeteilt. Jetzt auf einmal Anfang 2013 bekomme ich von Credtreform eine Aufforderung 546,40€ (mit Gebühren usw) zu zahlen. Im Internet kann man über einen Log-In seine Daten mit einer aufgelisteten Rechnung sehen. Hier sind Beträge aufgeführt unter denen aber nirgends diese 440,42€zu finden sind.
    Es wird höchste Zeit das sich bei Herrn Dr. Biner Bähr und dem Inkassobüro die Staatanwaltschaft einschaltet. Denn hier hat der Staat die Verpflichtung seine Bürger zu schützen.

  21. C.Krebs says:

    Ohmächtig steht der Verbraucher den Machenschaften gegenüber. Nicht nur der Verlust der Leistungen aus der Insolvenz schlagen zu Buche, nein – Insolvenzverwalter treiben begründet durch die (offensichtlich bewusst zur Täuschung der Kunden gewählten) Firmenkonstruktion Gelder ein.
    Eine unübersichtliche Rechtslage führt noch dazu, dass der Geschädigte bei Bestreitung des Rechtsweges weitere finanzielle Risiken eingeht.
    Ein Vertrauen in den Rechtsstaat (Recht und Staat) kann sich nicht einstellen, wenn dieser gewähren läßt und nicht regelt bzw. keine Unterstützungsleistung für Klärungen zur Verfügung stellt.
    Creditreform treibt in meinem Fall Gelder für Teldafax Services ein (und das mit Gebühren von 190€). Mit Teldafax Services bin ich nie einen Vertrag eingegangen. Creditreform beruft sich auf die Beauftragung durch Teldafax Services, Teldafax Services reagiert auf keine Schreiben.

  22. Oliver Gothe-Syren, Rechtsanwalt (Wirtschaftsrecht & Insolvenzrecht), InsolvenzAnwalt & Schuldnerberater Hamburg says:

    Vielen Dank für die Rückmeldungen und den regen Austausch – wenn bereits Urteile in den Inkassoverfahren vorliegen, würde ich mich über entsprechende Hinweise freuen.

  23. Michi says:

    Hallo liebe TeldaFax Geschädigte,
    ich schließe mich mit meinem Leid Euch an. Mahnbescheid habe ich widersprochen, da ich Doppelkunde bei dem Unternehmen TeldaFax war und mein Guthaben in fast der gleichen Höhe wie die Forderung mit verrechnet habe.
    Jetzt hatte ich den ersten Prozess beim Amtsgericht und der Vorsitzende Richter hat schon angedeutet, dass wenn 2 Gesellschaften wie TeldaFax Energie und TeldaFax Services agieren, es wohl keine Chance auf Verrechnung gibt.
    Jetzt habe ich noch eine Woche Zeit zu recherchieren und Beweise zu sammeln – bis auf die abgeschlossenen Verträge ( zum Glück habe ich alle noch gesammelt ) weiß ich nicht wo noch etwas zu holen ist.
    Hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht ? Schon jemand einen Prozess verloren ? Schon Strafanzeige gestellt ?
    Wir sollten uns wirklich organisieren !!!
    Bitte schreibt etwas
    Michi

  24. bbi says:

    Erstmal muss definitiv niemand, der eine solche Forderung sofort bestreitet, Inkassogebühren bezahlen. Eine bestrittene Forderung ist ein Fall für das Gericht; Inkasso stellt da einen Verstoß gegen die Schadensminderungspflicht (§254 BGB) dar! Grundsätzlich ist es nicht Aufgabe eines Inkassos, bestrittene Forderungen mit immer weiterer Einschüchterung und steigenden Fantasiegebühren einzutreiben – letztere muss man nicht bezahlen, egal, was die für Drohschreiben schicken. Wenn es zum Prozess kommt, dürften solche Zusatzforderungen selbst im ungünstigsten Fall komplett raus gestrichen werden.

    Wichtig ist, einem gerichtlichen Mahnbescheid (vom Gericht, nicht Inkasso-Drohschreiben) fristgerecht gegenüber dem Gericht zu widersprechen. Und natürlich muss man sich mit Anwalt verteidigen, wenn eine Klage kommt (man -darf- beim Amtsgericht auch ohne, ist aber nicht ratsam). Wenn es gar nicht anders geht, mit Prozesskostenhilfe.

    Ich hatte im Netz die Ergebnisse einer Kanzlei gefunden, die wohl schon mehrere Prozesse gewonnen hat – u.a. deswegen, weil die Insolvenzverwalter die Abtretung der Forderungen zwischen den Teilgesellschaften nicht beweisen konnten ;-).

  25. Teldafax-Kunde says:

    Nach dem ich dem gerichtlichen Mahnbescheid widersprochen habe, und die Klage am örtlichen AG Karlsruhe eingereicht wurde, prozessierten beiden Anwaltsparteien ein wenig vor sich hin. Neben der teilweise erfolgten Klagerücknahme (betraf die Höhe der Inkassogebühren), kam heute die Info über die Rücknahme der Klage durch die Gegenseite.

    Es lohnt sich also am Ball zu bleiben und keinesfalls den Drohgebärden seitens Teldafax bzw. IV klein beizugeben.

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