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	<title>Insolvenz-News und Insolvenzberatung – Rechtsanwalt Insolvenzrecht Hamburg</title>
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	<description>Rechtslage und aktuelle Fälle zum Insolvenzrecht</description>
	<lastBuildDate>Thu, 11 Mar 2010 16:46:00 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Karstadt-Insolvenz: Der Insolvenzplan</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 16:42:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Syren, Rechtsanwalt (Wirtschaftsrecht &#38; Insolvenzrecht), Hamburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[im Insolvenzverfahren Karstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenzplan]]></category>
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		<category><![CDATA[Sanierung Karstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Insolvenzverwalter Klaus Hubert G&#246;rg bereits hinsichtlich Versandhaus Quelle gescheitert war, zu sanieren oder an Interessenten zu verkaufen (im einzelnen hier nachzulesen), steigen die Bef&#252;rchtungen, dass Karstadt ein &#228;hnlich katastrophales Ende bl&#252;ht: Im Insolvenzplanverfahren hat der Verwalter G&#246;rg offenbar kaum Interessenten/Investoren eingebunden. Die Financial-Times Deutschland (ftd.de) berichtet etwa nach Analyse der Liste der Interessenten – vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1271" title="Karstadt-Insolvenz Arcandor Insolvenzplan Insolvenzverwalter G&#246;rg" src="http://www.insolvenz-news.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/Karstadt-Insolvenz-Arcandor-Insolvenzplan-Insolvenzverwalter-G&#246;rg.gif" alt="Karstadt-Insolvenz Arcandor Insolvenzplan Insolvenzverwalter G&#246;rg" width="85" height="85" />Nachdem Insolvenzverwalter Klaus Hubert G&#246;rg bereits <a href="http://www.insolvenz-news.de/quelle-wird-liquidiert-insolvenz-insolvenzverwalter-arcandor-insolven">hinsichtlich Versandhaus Quelle gescheitert</a> war, zu sanieren oder an Interessenten zu verkaufen (<a href="http://www.insolvenz-news.de/quelle-wird-liquidiert-insolvenz-insolvenzverwalter-arcandor-insolven">im einzelnen hier nachzulesen</a>), steigen die Bef&#252;rchtungen, dass Karstadt ein &#228;hnlich katastrophales Ende bl&#252;ht: Im Insolvenzplanverfahren hat der Verwalter G&#246;rg offenbar kaum Interessenten/Investoren eingebunden. Die <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:karstadt-wiederaufbau-goerg-plant-ins-blaue-hinein/50085323.html">Financial-Times Deutschland</a> (ftd.de) berichtet etwa nach Analyse der Liste der Interessenten – vor allem der Beteiligungsgesellschaften Apollo, Permira und Pamplona – dass diese wohl als &#8220;harte Sanierer&#8221; eher ein Interesse haben d&#252;rften, einzelne profitable Warenh&#228;user zu &#252;bernehmen, als das vorgesehene Gesamtpaket, bei dem von rund 100 Kaufh&#228;usern nur 13 geschlossen werden.</p>
<p>Ein Vorteil des Insolvenzplanverfahrens, bei dem neben der Frage der Gl&#228;ubigerbefriedigung auch Details der Sanierung geregelt werden, ist es eigentlich, dass im organischen Prozess der Erarbeitung Interessenten einbezogen werden k&#246;nnen. Das steigert naturgem&#228;&#223; die Akzeptanz und damit die Sanierungschance. Davon hat Verwalter G&#246;rg offenbar kein Gebrauch gemacht. Bleibt zu hoffen, dass das nun geschn&#252;rte Paket Gefallen findet und Karstadt nicht das gleiche Schicksal ereilt wie Quelle.</p>
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		<title>Im ZDF &#8211; Frontal 21: Insolvenzverwalter in der Kritik</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 04:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Syren, Rechtsanwalt (Wirtschaftsrecht &#38; Insolvenzrecht), Hamburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Offenbar aus gegebenem Anlass hat gestern im Magazin Frontal 21 das ZDF (hier zum Fernsehbeitrag – ab der 21. Minute) unter dem Titel &#8220;Plattmachen und Abkassieren&#8221; (hier der Beitrag unter frontal21.zdf.de) die mangelnde Kontrolle der Insolvenzverwalter, das System der Insolvenzverwalter-Verg&#252;tung und die Qualit&#228;t vieler der von Insolvenzgerichten eingesetzten Verwalter hinterfragt.
Es wird &#252;ber Einzelf&#228;lle berichtet und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.insolvenz-news.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/Insolvenzverwalter-frontal-21-zdf.gif" alt="Insolvenzverwalter-frontal 21-zdf" title="Insolvenzverwalter-frontal 21-zdf" width="85" height="85" class="alignleft size-full wp-image-1268" />Offenbar aus <a href="http://www.insolvenz-news.de/strafanzeige-gegen-insolvenzverwalter-wegen-hoher-verguetung-insolvenz-bohlen-doyen-uwe-kuhmann">gegebenem Anlass</a> hat gestern im Magazin Frontal 21 das ZDF (<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/950012/Frontal21-Sendung-vom-02032010">hier zum Fernsehbeitrag</a> – ab der 21. Minute) unter dem Titel &#8220;Plattmachen und Abkassieren&#8221; (hier der <a href="http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/17/0,1872,8043185,00.html">Beitrag</a> unter <a href="http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/17/0,1872,8043185,00.html">frontal21.zdf.de</a>) die mangelnde Kontrolle der Insolvenzverwalter, das System der Insolvenzverwalter-Verg&#252;tung und die Qualit&#228;t vieler der von Insolvenzgerichten eingesetzten Verwalter hinterfragt.</p>
<p>Es wird &#252;ber Einzelf&#228;lle berichtet und das mangelhafte System der Einsetzung von Insolvenzverwaltern, deren Qualit&#228;tskontrolle und allgemeine Beaufsichtigung sowie die Praxis der Beantragung und Bewilligung der Insolvenzverwalter-Verg&#252;tung beschrieben. Hierzu wird Hans Haarmeyer – selbst jahrelang als Insolvenzrichter t&#228;tig gewesen – in einem Interview befragt.</p>
<p>Es handelt sich auch nach meiner Erfahrung in der Praxis um ein ausgesprochen d&#252;rftiges und korrekturbed&#252;rftiges System der Vergabe von Insolvenzverfahren, (tats&#228;chliche) Kontrolle und Verg&#252;tungspraxis. Es f&#228;ngt damit an, dass ausschlie&#223;lich juristisch ausgebildete Insolvenzrichter nach ihren Einsch&#228;tzungen Verwalter einsetzen, diese im er&#246;ffneten Insolvenzverfahren praktisch nicht kontrolliert werden k&#246;nnen vom Insolvenzgericht und selbst – so wie die Insolvenzrichter &#8211; in den meisten F&#228;llen unternehmerisch nicht qualifiziert und erfahren sind.<br />
Was dabei heraus kommt, sind in vielen F&#228;llen marginale Quoten f&#252;r die (ungesicherten) Insolvenzgl&#228;ubiger und h&#228;ufig dient dann ein Insolvenzverfahren wirtschaftlich nur den Verg&#252;tungsinteressen des Verwalters und nicht den Gl&#228;ubigern.</p>
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		<title>Holzmann–Insolvenz: Verwalter mit 246 Mio. $ Klage gescheitert</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 17:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Syren, Rechtsanwalt (Wirtschaftsrecht &#38; Insolvenzrecht), Hamburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Insolvenzverwalter Ottmar Hermann]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein unr&#252;hmlicher Abschluss im Insolvenzverfahren Philipp Holzmann AG: Der Insolvenzverwalter Ottmar Hermann hatte im US-Bundesstaat New York den Investor MBI auf Zahlung von $ 246 Mio verklagt. Hintergrund waren vermeintliche Zahlungszusagen des Investors w&#228;hrend Verkaufsverhandlungen – MBI wollte im Jahr 2002 die US-Tochter von Holzmann JA Jones kaufen und hatte dann Abstand genommen.
Der Supreme Court [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1263" title="Holzmann-Insolvenz-Insolvenzverwalter Ottmar Hermann-MBI" src="http://www.insolvenz-news.de/wp/wp-content/uploads/2010/03/Holzmann-Insolvenz-Insolvenzverwalter-Ottmar-Hermann-MBI.gif" alt="Holzmann-Insolvenz-Insolvenzverwalter Ottmar Hermann-MBI" width="85" height="85" />Ein unr&#252;hmlicher Abschluss im Insolvenzverfahren Philipp Holzmann AG: Der Insolvenzverwalter Ottmar Hermann hatte im US-Bundesstaat New York den Investor MBI auf Zahlung von $ 246 Mio verklagt. Hintergrund waren vermeintliche Zahlungszusagen des Investors w&#228;hrend Verkaufsverhandlungen – MBI wollte im Jahr 2002 die US-Tochter von Holzmann JA Jones kaufen und hatte dann Abstand genommen.</p>
<p><a href="http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:niederlage-vor-gericht-holzmann-scheitert-mit-millionenklage/50080953.html">Der Supreme Court des US-Bundesstaats New York hat die Klage jetzt abgewiesen, weil bereits mit Ablauf des Jahres 2006 der Anspruch verj&#228;hrt ist</a> – weitere Details sind nachzulesen bei <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:niederlage-vor-gericht-holzmann-scheitert-mit-millionenklage/50080953.html">Financial Times Deutschland (ftd.de)</a>.</p>
<p>Unklar ist, warum der Insolvenzverwalter nahezu sechs Jahre nach dem vermeintlichen Vertragsbruch erst Klage einreichte und damit in die Verj&#228;hrung schlitterte.</p>
<p>Es d&#252;rfte in solchen F&#228;llen seitens der Gl&#228;ubiger interessant sein, nachzupr&#252;fen, ob die Prozessf&#252;hrung im Sinne der Haftungsnorm § 60 InsO der &#8220;Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Insolvenzverwalters&#8221; entspricht. Macht ein Insolvenzverwalter als Anwalt oder &#252;ber die Prozessabteilung seiner Kanzlei selbst die Anspr&#252;che geltend, schuldet er die gleiche Sorgfalt wie auch sonst Anw&#228;lte gegen&#252;ber Mandanten wie der Bundesgerichtshof bereit 1993 entschieden hat. Dieser Ma&#223;stab macht nat&#252;rlich Sinn, denn immerhin streichen Insolvenzverwalter – gerade bei lohnenden hohen Streitwerten – auch im Falle des Unterliegens in vielen F&#228;llen &#252;ber ihre Prozessabteilung erhebliche Geb&#252;hren ein.</p>
<p>Im Falle eines verlorenen Prozesses haben dann die Insolvenzgl&#228;ubiger das Nachsehen: Es wird nicht nur nicht die Insolvenzmasse um die Klagsumme angereichert, sondern es wird die Insolvenzmasse vor Aussch&#252;ttung an die Gl&#228;ubiger vorab durch Abrechnung der Anwaltsgeb&#252;hren f&#252;r den verlorenen Prozess geschm&#228;lert.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Strafanzeige gegen Insolvenzverwalter wegen hoher Verg&#252;tung</title>
		<link>http://www.insolvenz-news.de/strafanzeige-gegen-insolvenzverwalter-wegen-hoher-verguetung-insolvenz-bohlen-doyen-uwe-kuhmann</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 16:47:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Syren, Rechtsanwalt (Wirtschaftsrecht &#38; Insolvenzrecht), Hamburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Vergütung Insolvenzverwalter]]></category>

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		<description><![CDATA[Strafanzeige gegen Bremer Anwalt Uwe Kuhmann
Bereichert am Insolvenz-Fall?
Bei der Insolvenz des Wiesmoorer Bauunternehmens "Bohlen und Doyen" sollen der Bremer Insolvenzverwalter Uwe Kuhmann und die Gl&#228;ubigervertreter zu viel Geld erhalten haben. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1253" title="Insolvenzverfahren Bohlen und Doyen, Uwe Kuhmann, Verg&#252;tung" src="http://www.insolvenz-news.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/Insolvenzverfahren-Bohlen-und-Doyen-Uwe-Kuhmann-Verg&#252;tung1.gif" alt="Insolvenzverfahren Bohlen und Doyen, Uwe Kuhmann, Verg&#252;tung" width="85" height="85" />Im Insolvenzverfahren des Wiesmoorer Bauunternehmens &#8220;Bohlen und Doyen&#8221; sollen nach <a href="http://www.radiobremen.de/politik/themen/insolvenzverwalter100.html">Recherchen des Radio-Bremen-Fernsehregionalmagazins &#8220;buten un binnen&#8221;</a> der Bremer Insolvenzverwalter Uwe Kuhmann und die Gl&#228;ubigervertreter enorme Verg&#252;tungen erhalten haben: Die sechs Mitglieder im Gl&#228;ubigerausschuss sollen danach Aufwandsverg&#252;tungen von jeweils mehr als 400.000 Euro – der vorl&#228;ufige Insolvenzverwalter Uwe Kuhmann soll sogar &#252;ber 14 Millionen Euro brutto erhalten haben.<br />
Das Insolvenzgericht – Amtsgericht Aurich soll offenbar nach der Recherche von Radio Bremen diese Verg&#252;tungen abgesegnet haben.</p>
<p>Inzwischen hat laut <a href="http://www.ga-online.de/index.php?id=540&amp;did=25815">Generalanzeiger</a> (www.ga-online.de) die Staatsanwaltschaft Aurich die Ermittlungen aufgenommen. Nach Aussagen des Insolvenzrechts-Experten Prof. Dr. Hans Haarmeyer (selbst ehemaliger Insolvenrichter und kritischer Betrachter der aktuellen Insolvenzpraxis bei Verg&#252;tung und Gl&#228;ubigerbeteiligung) bei &#8220;<a href="http://www.radiobremen.de/fernsehen/buten_un_binnen/video13490-popup.html">radiobremen TV</a>&#8221; seien die Verg&#252;tungen unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig hoch: In einem sehr instruktiven <a href="http://www.radiobremen.de/fernsehen/buten_un_binnen/video13490-popup.html">Fernsehbeitrag von Radio Bremen</a> wird nicht nur die hohe Verg&#252;tung in diesem Fall, sondern auch das System der Verg&#252;tungsbewilligung stark kritisiert. Offen ist, ob die hohen Verg&#252;tungen im Falle Kuhmann und der Gl&#228;ubigerausschuss-Mitglieder von der gesetzlichen Verg&#252;tungsverordnung gedeckt waren – dies wird Gegenstand der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sein.</p>
<p>Und tats&#228;chlich ist in der Praxis zu beobachten, dass oft die einzigen, die in der Insolvenz von dem, was noch da ist, profitieren, die Verwalter sind. Das liegt an der Insolvenzrechtlichen Verg&#252;tungsverordnung, nach der ein erheblicher Anteil der Insolvenzmasse vorab in der Kasse des Verwalters klingelt. Das liegt aber auch an den teilweise sehr ambitionierten teils &#252;berh&#246;hten Verg&#252;tungsantr&#228;gen der Verwalter, bei denen viele zur H&#246;chstform auflaufen.<br />
Es sollte die Regel sein, dass wie im hier geschilderten Fall die Verg&#252;tungen &#252;berpr&#252;ft und auch &#246;ffentlich diskutiert werden. Denn es handelt sich zum einen um den Verwaltern gerichtlich anvertrautes Verm&#246;gen. Zum anderen bleibt nach Abzug der Verg&#252;tung h&#228;ufig wenig oder nichts mehr f&#252;r diejenigen &#252;brig, die von der Insolvenz existenziell betroffen sind: beispielsweise f&#252;r Arbeitnehmer und Lieferanten.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wirtschaftsminister Br&#252;derle: Verk&#252;rzung der Wohlverhaltensperiode</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 05:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Syren, Rechtsanwalt (Wirtschaftsrecht &#38; Insolvenzrecht), Hamburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[drei Jahre]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich bereits &#252;ber das Vorhaben der Bundes-Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger berichtet habe, die Wohlverhaltenszeit auf drei Jahre zu halbieren, berichtet Reuters jetzt &#252;ber ein paralleles Vorhaben des Bundes-Wirtschaftsministers Rainer Br&#252;derle.
Von ihm ist die Rede von einer &#8221;Kultur der zweiten Chance&#8221;, um mehr Neugr&#252;ndungen zu erreichen.
Unsere Justizministerin hat inzwischen auch gegen&#252;ber der F.A.Z. die Absicht, die Wohlverhaltensperiode f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insolvenz-news.de/wohlverhaltensperiode-soll-auf-3-jahre-verkuerzt-werden"><img class="alignleft size-full wp-image-1242" title="Wohlverhaltenszeit Restschuldbefreiung 3 Jahre Insolvenzrecht InsO" src="http://www.insolvenz-news.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/Wohlverhaltenszeit-Restschuldbefreiung-3-Jahre-Insolvenzrecht-InsO1.gif" alt="Wohlverhaltenszeit Restschuldbefreiung 3 Jahre Insolvenzrecht InsO" width="85" height="85" /></a>Nachdem ich bereits &#252;ber das <a href="http://www.insolvenz-news.de/wohlverhaltensperiode-soll-auf-3-jahre-verkuerzt-werden">Vorhaben der Bundes-Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger berichtet habe, die Wohlverhaltenszeit auf drei Jahre zu halbieren</a>, berichtet <a href="http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE61M0JD20100223">Reuters</a> jetzt &#252;ber ein paralleles Vorhaben des Bundes-Wirtschaftsministers Rainer Br&#252;derle.<br />
Von ihm ist die Rede von einer &#8221;Kultur der zweiten Chance&#8221;, um mehr Neugr&#252;ndungen zu erreichen.</p>
<p>Unsere Justizministerin hat inzwischen auch gegen&#252;ber der F.A.Z. die Absicht, die Wohlverhaltensperiode f&#252;r &#252;berschuldete Privatinsolvenzferfahren auf drei Jahre zu verk&#252;rzen noch einmal best&#228;tigt und weitere Reformen – wie eine Verst&#228;rkung des Planverfahrens – angek&#252;ndigt. N&#228;heres findet sich im <a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EFA1C0118A3DC483B95F247AEABA06A98~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews">Interview bei FAZ.NET der Frankfurter Allgemeine</a>.</p>
<p>Offenbar ist die Initiative einheitlich in der Bundesregierung auf dem Tisch und man darf gespannt sein, wann sie formal als Gesetzesinitiative ins Spiel gebracht und schlie&#223;lich umgesetzt wird. Ich werde alle Leser auf dem Laufenden halten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dank Insolvenzplan: Restschuldbefreiung von Forderungen aus vors&#228;tzlich begangener unerlaubter Handlung</title>
		<link>http://www.insolvenz-news.de/insolvenzplan-restschuldbefreiung-unerlaubte-handlung-privatinsolvenz</link>
		<comments>http://www.insolvenz-news.de/insolvenzplan-restschuldbefreiung-unerlaubte-handlung-privatinsolvenz#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 22:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Syren, Rechtsanwalt (Wirtschaftsrecht &#38; Insolvenzrecht), Hamburg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[unerlaubte Handlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Chance zur Restschuldbefreiung durch Insolvenzplan:  Forderungen aus vors&#228;tzlich begangener unerlaubter Handlung unterliegen nach einem Beschluss des Bundesgerichtshofes der Erlasswirkung des Insolvenzplans]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1237" title="Insolvenz Insolvenzplan unerlaubte Handlung Restschuldbefreiung Urteil BGH" src="http://www.insolvenz-news.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/Insolvenz-Insolvenzplan-unerlaubte-Handlung-Restschuldbefreiung-Urteil-BGH.gif" alt="Insolvenz Insolvenzplan unerlaubte Handlung Restschuldbefreiung Urteil BGH" width="85" height="85" />Der Bundesgerichtshof hat j&#252;ngst entschieden, dass im Falle eines Insolvenzplanes bei Privatinsolvenzverfahren (etwa von Einzelunternehmern) der Verzicht der Gl&#228;ubiger gegen Zahlung der sog. Planquote (Quote laut Insolvenzplan) auch die Foderungen aus vors&#228;tzlich begangener unerlaubter Handlung mit umfasst.</p>
<p>BGH, Beschluss vom 17.12.2009 &#8211; IX ZR 32/ 08</p>
<p>Im Regelinsolvenzverfahren – also ohne die Ausarbeitung eines Insolvenzplanes – sind derartige deliktischen Forderungen gerade von der Restschuldbefreiung ausgenommen.</p>
<p>Es wird in Insolvenzverfahren mit derartigen deliktischen Verbindlichkeiten zielf&#252;hrend sein, einen Insolvenzplan statt ein standardm&#228;&#223;iges Verfahren anzustreben. Neben diesem vorbeschriebenen jetzt h&#246;chstrichterlich ausgeurteilten weiteren Vorteil eines Insolvenzplan-Verfahrens sind nat&#252;rlich die zu erzielende k&#252;rzere Dauer und die regelm&#228;&#223;ig geringeren Verfahrenskosten sowie die h&#246;here Quote f&#252;r die Gl&#228;ubiger es wert, diese Option zu w&#228;hlen.</p>
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		<title>Wohlverhaltensperiode soll auf 3 Jahre verk&#252;rzt werden</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 05:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Syren, Rechtsanwalt (Wirtschaftsrecht &#38; Insolvenzrecht), Hamburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abkürzung der Wohlverhaltenszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Privatinsolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Restschuldbefreiung 3 Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherinsolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlverhaltensperiode]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlverhaltenszeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Privatinsolvenzverfahren: Abk&#252;rzung der Wohlverhaltenszeit auf 3 Jahre geplant. Bundesjustizministerin, Restschuldbefreiung verk&#252;rzt, Wohlverhaltensperiode auf drei Jahre halbiert]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1232" title="Wohlverhaltenszeit Restschuldbefreiung 3 Jahre Insolvenzrecht InsO" src="http://www.insolvenz-news.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/Wohlverhaltenszeit-Restschuldbefreiung-3-Jahre-Insolvenzrecht-InsO.gif" alt="Wohlverhaltenszeit Restschuldbefreiung 3 Jahre Insolvenzrecht InsO" width="85" height="85" />Eine gute Nachricht der neu amtierenden Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: Anl&#228;sslich einer Rede vor dem Deutschen Bundestag (Haushaltsdebatte) erw&#228;hnte sie die Absicht, die Wohlverhaltensperiode f&#252;r die Restschuldbefreiung zu verk&#252;rzen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Au&#223;erdem werden wir die Regelung zur Restschuldbefreiung &#228;ndern und die Wohlverhaltenszeit auf drei Jahre halbieren.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die gesamte Rede der Liberalen kann <a href="http://www.bmj.de/enid/97165ff3ee37e8c6c4c0d25e95375d13,6f51a1636f6e5f6964092d0936343630093a095f7472636964092d0936343631/Reden/Sabine_Leutheusser-Schnarrenberger_1mt.html">hier</a> nachgelesenen werden.</p>
<p>Details und Timing dieser absolut sinnvollen K&#252;rzung des aktuell sechsj&#228;hrigen Zeitraums der Wohlverhaltensperiode sind offen. Ich werde die Entwicklung der ja <a href="http://www.insolvenz-news.de/insolvenz-insolvenzrecht-rechtsanwalt-anwalt-hamburg-fachbeitraege-insolvenz-fachanwalt-insolvenzrecht-insolvenzberatung-hamburg/reform-der-verbraucherinsolvenz">seit einiger Zeit geplanten &#196;nderungen</a> im Bereich der Privatinsolvenzverfahren nat&#252;rlich – auch im politischen Lager – beobachten und hier berichten.</p>
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		<title>Springer-Verlag erw&#228;gt Klage gegen Bundesregierung wegen PIN Group</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 13:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Syren, Rechtsanwalt (Wirtschaftsrecht &#38; Insolvenzrecht), Hamburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[axel springer]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn]]></category>
		<category><![CDATA[PIN Group]]></category>
		<category><![CDATA[Postbranche]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verlag Axel Springer erw&#228;gt, gegen die Bundesregierung eine Schadensersatzklage einzureichen. Hintergrund ist der j&#252;ngst vom Bundesverwaltungsgericht f&#252;r unrechtm&#228;&#223;ig erkl&#228;rte Mindestlohn in der Postbranche.
Der Springer-Verlag hatte 2007 mehrheitlich den privaten Zustelldienst PIN Group &#252;bernommen. PIN geriet allerdings – im wesentlichen wegen der Einf&#252;hrung des Mindestlohns von 9,80 Euro – in Zahlungsschwierigkeiten und stellte schlie&#223;lich Insolvenzantrag. Springer/die Aktion&#228;re [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1226" title="PIN-Insolvenz-Springer-Mindestlohn" src="http://www.insolvenz-news.de/wp/wp-content/uploads/2010/02/PIN-Insolvenz-Springer-Mindestlohn.gif" alt="PIN-Insolvenz-Springer-Mindestlohn" width="85" height="85" />Der Verlag Axel Springer erw&#228;gt, gegen die Bundesregierung eine Schadensersatzklage einzureichen. Hintergrund ist der j&#252;ngst vom Bundesverwaltungsgericht f&#252;r unrechtm&#228;&#223;ig erkl&#228;rte Mindestlohn in der Postbranche.</p>
<p>Der Springer-Verlag hatte 2007 mehrheitlich den privaten Zustelldienst PIN Group &#252;bernommen. PIN geriet allerdings – im wesentlichen wegen der Einf&#252;hrung des Mindestlohns von 9,80 Euro – in Zahlungsschwierigkeiten und stellte schlie&#223;lich Insolvenzantrag. Springer/die Aktion&#228;re verloren letztlich bei diesem Engagement mehr als 600 Millionen Euro. Als Folge der Einf&#252;hrung des Mindestlohnes sind 2008 rund 19.000 Arbeitspl&#228;tze bei privaten Briefdiensten verloren gegangen.</p>
<p>Bei der Vorpr&#252;fung der Erfolgsaussichten einer Klage wird es vor allem um die folgende zentrale Frage gehen: Hat die Deutsche Post AG (so die Ansicht der Wettbewerber) ihre F&#252;hrerschaft im Arbeitgeberverband Postdienste ausgenutzt, um hohe Mindestl&#246;hne f&#252;r die &#8220;neuen&#8221; Postunternehmen zu diktieren, so dass ein fairer Wettbewerb ausgeschlossen wurde? Hat aufgrund dieses Engagements die Bundesregierung im November 2007 unzul&#228;ssigerweise (Pflichtverletzung, Kausalit&#228;t des entstandenen Schadens) den Mindestlohn im Briefzustellerbereich eingef&#252;hrt?</p>
<p>Das kann teuer werden – nur f&#252;r wen? Nicht f&#252;r diejenigen, die (aus welchen Motiven auch immer) mit Einf&#252;hrung des Mindestlohns den &#8220;neuen&#8221; Postunternehmen wie PIN den Teppich unter den F&#252;&#223;en weggezogen haben; sondern f&#252;r den deutschen Steuerzahler.</p>
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		<title>Westfalia ist insolvent</title>
		<link>http://www.insolvenz-news.de/westfalia-insolvenz-insolvent-insolvenzverfahren</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 20:39:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Syren, Rechtsanwalt (Wirtschaftsrecht &#38; Insolvenzrecht), Hamburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[insolvent]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenzverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Westfalia]]></category>
		<category><![CDATA[Westfalia-Insolvenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wohnmobilhersteller Westfalia ist pleite. Die Gesellschaft Westfalia Van Conversion GmbH mit Sitz im ostwestf&#228;lischen Rheda-Wiedenbr&#252;ck stellte am 27. Januar Insolvenzantrag.
Im ersten Halbjahr 2009 seien die Auftragseing&#228;nge um bis zu 70 Prozent eingebrochen sagte Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Sven D&#252;bbers.
Betroffen von der Insolvenz sind rund 170 Mitarbeiter. Der Umsatz des Traditionsunternehmens lag 2008 bei rund 40 Millionen Euro. Das Unternehmen geh&#246;rt zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1222" title="Westfalia Insolvenz" src="http://www.insolvenz-news.de/wp/wp-content/uploads/2010/01/Westfalia-Insolvenz.gif" alt="Westfalia Insolvenz" width="85" height="85" />Der Wohnmobilhersteller Westfalia ist pleite. Die Gesellschaft Westfalia Van Conversion GmbH mit Sitz im ostwestf&#228;lischen Rheda-Wiedenbr&#252;ck stellte am 27. Januar Insolvenzantrag.<br />
Im ersten Halbjahr 2009 seien die Auftragseing&#228;nge um bis zu 70 Prozent eingebrochen sagte Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Sven D&#252;bbers.</p>
<p>Betroffen von der Insolvenz sind rund 170 Mitarbeiter. Der Umsatz des Traditionsunternehmens lag 2008 bei rund 40 Millionen Euro. Das Unternehmen geh&#246;rt zur M&#252;nchner Industrieholding Aurelius AG.</p>
<p>Wie &#252;blich, wird die Betriebsfortf&#252;hrung im Insolvenzantragsverfahren durch die Entlastung von den Lohnkosten (Insolvenzgeld) gesichert sein. Danach – also ab Er&#246;ffnung des Insolvenzverfahrens in rund 3 Monaten nach Ablauf des Insolvenzgeldzeitraums – wird sich zeigen, ob eine Sanierung im Wege des Insolvenzplanverfahrens m&#246;glich ist.</p>
<p>Wo liegt der Grund der Insolvenz? Aus dem Unternehmen ist zu h&#246;ren, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten w&#252;rden die Verbraucher zun&#228;chst im Freizeitbereich sparen. Die Ursachen der Verkaufszahlen d&#252;rften jedoch auch mit der zunehmenden Zur&#252;ckhaltung im Automobilbereich zusammenh&#228;ngen: Ein hoher Wertverlust einhergehend mit Unsicherheiten &#252;ber steigende Spritpreise l&#228;sst bei vielen Wohnmobilbegeisterten die Vernunft entscheiden.</p>
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		<title>Gesch&#228;ftsf&#252;hrer einer insolventen GmbH</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 15:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Syren, Rechtsanwalt (Wirtschaftsrecht &#38; Insolvenzrecht), Hamburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenkapitalersatz]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsführer in der Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsführer-GmbH-Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsführerhaftung]]></category>
		<category><![CDATA[MoMiG]]></category>
		<category><![CDATA[§ 135 InsO]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;ber die Vorkehrungen eines GmbH-Gesch&#228;ftsf&#252;hrers habe ich bereits k&#252;rzlich hier und dort berichtet. Ich habe auch die systembedingten Hintergr&#252;nde in Insolvenzverfahren beschrieben – n&#228;mlich die Tatsache, dass bei vielen &#8220;massearmen&#8221; GmbH-Insolvenzen die Verwalter im Sinne der Sicherung ihrer eigenen Verg&#252;tung die breite Palette der insolvenzspezifischen Haftungsanspr&#252;che und Anfechtungsanspr&#252;che ausbreiten.
In den entsprechenden Beratungs- und Verteidigungsmandaten finden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1212" title="Gesch&#228;ftsf&#252;hrerhaftung-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer-GmbH-Insolvenz-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer in der Insolvenz" src="http://www.insolvenz-news.de/wp/wp-content/uploads/2010/01/Gesch&#228;ftsf&#252;hrerhaftung-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer-GmbH-Insolvenz-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer-in-der-Insolvenz1.gif" alt="Gesch&#228;ftsf&#252;hrerhaftung-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer-GmbH-Insolvenz-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer in der Insolvenz" width="85" height="85" />&#220;ber die Vorkehrungen eines GmbH-Gesch&#228;ftsf&#252;hrers habe ich bereits k&#252;rzlich <a href="http://www.insolvenz-news.de/risiko-gmbh-haftung-geschaeftsfuehrer-gesellschafter-stammkapital-momig">hier</a> und <a href="http://www.insolvenz-news.de/geschaeftsfuehrer-einer-gmbh-geschaeftsfuehrerhaftung-insolvenzverschleppung">dort</a> berichtet. Ich habe auch die systembedingten Hintergr&#252;nde in Insolvenzverfahren beschrieben – n&#228;mlich die Tatsache, dass bei vielen &#8220;massearmen&#8221; GmbH-Insolvenzen die Verwalter im Sinne der Sicherung ihrer eigenen Verg&#252;tung die breite Palette der insolvenzspezifischen Haftungsanspr&#252;che und Anfechtungsanspr&#252;che ausbreiten.</p>
<p>In den entsprechenden Beratungs- und Verteidigungsmandaten finden sich dabei auch immer wieder abenteuerliche Versuche, die Gesch&#228;ftsf&#252;hrer oder Gesellschafter in Anspruch zu nehmen. Wie j&#252;ngst, als mir ein Gesch&#228;ftsf&#252;hrer erz&#228;hlte, dass er wegen &#8220;Freiwerden aus seiner B&#252;rgschaft&#8221; aus Anfechtung gem&#228;&#223; § 135 InsO eine betr&#228;chtliche Summe an den Verwalter zahlen soll. Hintergrund war die Auskehr von vom Verwalter eingezogenen Forderungsbetr&#228;gen an die Bank aufgrund deren Globalzession – hierdurch wurde der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer aus seiner gleichzeitig als Sicherungsmittel gew&#228;hrten B&#252;rgschaft entsprechend &#8220;frei&#8221;.<br />
Der Insolvenzverwalter  argumentiert nun, dies sei anfechtbar.</p>
<p>Auf dem ersten Blick erscheint dies von vornherein abstrus: Soll das Instrument der Insolvenzanfechtung doch Verm&#246;gensverschiebungen zugunsten Einzelner in der Krise des Unternehmens r&#252;ckg&#228;ngig machen und der &#8220;gerechten&#8221; Verteilung im Sinne einer Gl&#228;ubigergleichbehandlung zuf&#252;hren. Die Rechtsprechung (des BGH – als h&#246;chsten Zivilgerichts) hat jedoch in der Vergangenheit unter dem Kapitel &#8220;Eigenkapitalersatz&#8221; derartigen Verm&#246;gensvorteilen zugunsten von Gesch&#228;ftsf&#252;hrern/Gesellschaftern in der &#8220;Krise&#8221; tats&#228;chlich einen Kompensationsanspruch gegen&#252;ber gestellt. In F&#228;llen der sog. &#8220;Doppelbesicherung&#8221; der Bank mit reflexartigem &#8220;Freiwerden&#8221; eines Gesch&#228;ftsf&#252;hrers/Gesellschafters aus der B&#252;rgschaft gegen&#252;ber der Bank gab es also einen spezifischen R&#252;ckforderungsanspruch in der Insolvenz.</p>
<p>Nur – aufgrund der &#196;nderung/Erleichterung im Gesellschaftsrecht dank des MoMiG sind s&#228;mtliche dieser Eigenkapitalersatz-Regeln abgeschafft worden. Hier hat die Anfechtungsvorschrift des § 135 InsO eine st&#228;rkere Bedeutung erhalten, wonach Befriedigungen und Sicherungen von Gesellschaftern angefochten werden k&#246;nnen – im langwierigen einj&#228;hrigen Anfechtungszeitraum. Nun setzt die Anfechtung nach § 135 InsO eine Gl&#228;ubigerbenachteiligung und eine (anzufechtende) Rechtshandlung vor Er&#246;ffnung des Insolvenzverfahrens voraus: Beides ist gerade nicht der Fall, wenn der Insolvenzverwalter an die absonderungsberechtigte Bank auskehrt und die Gl&#228;ubiger wegen der Globalzession von vornherein keinen Anspruch hierauf hatten, also nicht benachteiligt wurden.</p>
<p>So eindeutig die neue Rechtslage dank des das Unkraut des Eigenkapitalersatz-Rechts lichtenden MoMiG ist: Viele Verwalter werden freilich weiterhin die alten Pfade gehen und es wird sicherlich bald ein klarstellendes Urteil des Bundesgerichtshof hierzu geben. Ich gehe davon aus, dass nach der eindeutigen gesetzlichen Ma&#223;nahme die klaren Vorgaben der Anfechtung gerade nicht mehr verw&#228;ssert werden, also der beschriebene Fall der Doppelbesicherung nicht als anfechtbar eingestuft wird. Es fehlt schlicht am Vorliegen der (seit MoMiG wie gesagt) klaren gesetzlichen Voraussetzungen.</p>
]]></content:encoded>
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