Archiv: Februar 2010

Strafanzeige gegen Insolvenzverwalter wegen hoher Vergütung

geschrieben von Oliver Syren, Rechtsanwalt (Wirtschaftsrecht & Insolvenzrecht), Hamburg am 26. Februar 2010 um 17:02

Strafanzeige gegen Bremer Anwalt Uwe Kuhmann
Bereichert am Insolvenz-Fall?
Bei der Insolvenz des Wiesmoorer Bauunternehmens “Bohlen und Doyen” sollen der Bremer Insolvenzverwalter Uwe Kuhmann und die Gläubigervertreter zu viel Geld erhalten haben.

Wirtschaftsminister Brüderle: Verkürzung der Wohlverhaltensperiode

geschrieben von Oliver Syren, Rechtsanwalt (Wirtschaftsrecht & Insolvenzrecht), Hamburg am 24. Februar 2010 um 06:02

Nachdem ich bereits über das Vorhaben der Bundes-Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger berichtet habe, die Wohlverhaltenszeit auf drei Jahre zu halbieren, berichtet Reuters jetzt über ein paralleles Vorhaben des Bundes-Wirtschaftsministers Rainer Brüderle.
Von ihm ist die Rede von einer ”Kultur der zweiten Chance”, um mehr Neugründungen zu erreichen.
Unsere Justizministerin hat inzwischen auch gegenüber der F.A.Z. die Absicht, die Wohlverhaltensperiode für [...]

Dank Insolvenzplan: Restschuldbefreiung von Forderungen aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung

geschrieben von Oliver Syren, Rechtsanwalt (Wirtschaftsrecht & Insolvenzrecht), Hamburg am 14. Februar 2010 um 23:02

Chance zur Restschuldbefreiung durch Insolvenzplan: Forderungen aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung unterliegen nach einem Beschluss des Bundesgerichtshofes der Erlasswirkung des Insolvenzplans

Wohlverhaltensperiode soll auf 3 Jahre verkürzt werden

geschrieben von Oliver Syren, Rechtsanwalt (Wirtschaftsrecht & Insolvenzrecht), Hamburg am 10. Februar 2010 um 06:02

Privatinsolvenzverfahren: Abkürzung der Wohlverhaltenszeit auf 3 Jahre geplant. Bundesjustizministerin, Restschuldbefreiung verkürzt, Wohlverhaltensperiode auf drei Jahre halbiert

Springer-Verlag erwägt Klage gegen Bundesregierung wegen PIN Group

geschrieben von Oliver Syren, Rechtsanwalt (Wirtschaftsrecht & Insolvenzrecht), Hamburg am 1. Februar 2010 um 14:02

Der Verlag Axel Springer erwägt, gegen die Bundesregierung eine Schadensersatzklage einzureichen. Hintergrund ist der jüngst vom Bundesverwaltungsgericht für unrechtmäßig erklärte Mindestlohn in der Postbranche.
Der Springer-Verlag hatte 2007 mehrheitlich den privaten Zustelldienst PIN Group übernommen. PIN geriet allerdings – im wesentlichen wegen der Einführung des Mindestlohns von 9,80 Euro – in Zahlungsschwierigkeiten und stellte schließlich Insolvenzantrag. Springer/die Aktionäre [...]