Archives: Juni 2009

Restschuldbefreiung für Selbständige und die „angemessene“ Erwerbstätigkeit…

geschrieben von am 22. Juni 2009 um 14:06

Für Selbständige ist das Insolvenzverfahren in vielen Fällen komplizierter als für Angestellte. Es gilt, die Fortführung des Unternehmens und die Erlangung der Restschuldbefreiung abzusichern. Die Pfändungstabelle und damit feste Sätze des pfändbaren Einkommens sind nicht unmittelbar anwendbar. Die Insolvenzordnung sieht vor, dass der Selbständige denjenigen Betrag an die Gläubiger abführen muss, den er mit Rücksicht auf seine […]

Die Folgen der Karstadt(Arcandor)-Insolvenz für die Lieferanten…

geschrieben von am 16. Juni 2009 um 14:06

In den ersten Beratungsmandaten zeigen sich jetzt die einschneidenden Folgen der Arcandor-/Karstadt Insolvenz für die Lieferanten und Dienstleister der Kaufhäuser: in Form von erheblichen Außenständen. Diese können nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens – nach Ausschöpfung des dreimonatigen Insolvenzgeldzeitraumes mit Ablauf Monat August – zur Tabelle angemeldet werden mit Aussicht auf eine magere Quote. Wie üblich ist […]

Was bedeutet die Arcandor-Insolvenz für die Kunden von Karstadt und Quelle?

geschrieben von am 10. Juni 2009 um 06:06

Auch für die Tochterfirmen der Arcandor AG – Karstadt und Quelle – ist Insolvenzantrag gestellt worden. Die Kaufhäuser – die Dinausaurier der Konsumwelt – stehen auf dem Prüfstand, die Bürgermeister der betroffenen Städte sorgen sich um eine weitere Verwaisung der Innenstädte. Viel wichtiger für die Kunden ist die Frage, womit sie wegen der Insolvenz zu […]

Arcandor (Karstadt/Quelle) stellt Insolvenzantrag

geschrieben von am 9. Juni 2009 um 13:06

Die Arcandor AG und deren Tochterfirmen, die Karstadt Warenhaus GmbH, die Primondo GmbH und die Quelle GmbH haben die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Als Insolvenzgrund ist drohende Zahlungsunfähigkeit angegeben worden. Als vorläufiger Insolvenzverwalter ist der Kölner Anwalt Klaus Hubert Görg bestellt worden. Die Bundesregierung hatte zuvor den ersten Antrag des Handelskonzerns auf eine Rettungsbürgschaft von 437 Millionen Euro abgelehnt […]

Wadan-Werften stellen Insolvenzantrag

geschrieben von am 5. Juni 2009 um 19:06

Die Wadan-Werftengruppe stellte am Freitag Insolvenzanträge für ihre fünf Traditionswerften in Wismar und Rostock-Warnemünde. An den beiden Standorten sind insgesamt rund 2500 Menschen beschäftigt. Die Insolvenz ist brisant für Unternehmensleitung, Staat und Land Mecklenburg-Vorpommern: Weil Banken zusätzliche Sicherheiten verlangten, war der Staat bis Ende Mai schon mehrfach mit Krediten und Bürgschaften über mehr als 200 Mio. Euro eingesprungen. […]