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Privatinsolvenz: Keine Versagung der Restschuldbefreiung bei Zahlungen an Gläubiger vor der Insolvenz

geschrieben von am 19. April 2009 um 19:04

Der Bundesgerichtshof – das höchste Zivilgericht – hat jetzt letztinstanzlich entschieden, dass die Restschuldbefreiung (das Ziel jeden Privatinsolvenzverfahrens/ Verbraucherinsolvenzverfahrens) nicht allein deshalb versagt werden darf, weil der Schuldner vor dem Insolvenzverfahren noch einzelne Gläubiger befriedigt. Es gäbe keine „Kapitalerhaltungspflicht“ (wie etwa beim Geschäftsführer einer GmbH – Thema „Insolvenzverschleppung„), die Zahlungen an einzelne Gläubiger verbieten würde. […]